{"acronym":"dgwk2020","aspect_ratio":"16:9","updated_at":"2026-03-27T20:15:05.754+01:00","title":"Winterkongress 2020","schedule_url":"","slug":"conferences/dgwk/2020","event_last_released_at":"2020-04-06T00:00:00.000+02:00","link":"","description":"","webgen_location":"conferences/dgwk/2020","logo_url":"https://static.media.ccc.de/media/conferences/dgwk/2020/logo.png","images_url":"https://static.media.ccc.de/media/conferences/dgwk/2020","recordings_url":"https://cdn.media.ccc.de/events/dgwk/2020","url":"https://api.media.ccc.de/public/conferences/dgwk2020","events":[{"guid":"ffe4fde9-9dee-4773-9325-a5de9f456e39","title":"Populäre Irrtümer im Datenschutzrecht","subtitle":null,"slug":"populare_irrtumer_im_datenschutzrecht","link":"https://files.chvoc.ch/dgwk20/","description":"Das Datenschutzrecht betrifft alle und jeden. Gleichzeitig prägen zahlreiche Irrtümer die gängigen Vorstellungen, die Laien mit dem Datenschutzrecht verbinden. Der Talk soll – durchaus auch unterhaltsam – über solche Irrtümer aufklären. Grundlage bilden praktische Beispiele aus dem Alltag.\n\nDas Datenschutzrecht betrifft alle und jeden. Gleichzeitig prägen zahlreiche Irrtümer die gängigen Vorstellungen, die Laien mit dem Datenschutzrecht verbinden. Der Talk soll – durchaus auch unterhaltsam – über solche Irrtümer aufklären. 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Denn, die Anbieterin hat unbegrenzten und unbeaufsichtigten Zugriff auf alle unsere Daten. Dies ganz klar aus kommerziellen Interessen, aber oftmals auch einfach aus Bequemlichkeit und Nachlässigkeit.\n\nWir finden das moralisch und technisch falsch. Deshalb haben wir für immerda.ch eine individuelle Mailboxverschlüsselung eingeführt. E-Mails auf unseren Servern sind nun mit dem Passwort der Benutzerin verschlüsselt abgelegt, sie werden erst beim Login, und nur im Zwischenspeicher entschlüsselt.\n\nAus unserer Sicht ist dies nur ein kleiner und längst überfälliger Schritt in die richtige Richtung, wenn es darum geht, wie mit Nutzerdaten umgegangen werden sollte. Dieser Vortrag soll Dich dazu animieren, diesen Schritt auch zu gehen. Sei es als Administratorin eines Betriebs, ISP, oder einfach der Box für deine Freunde.\n\nWir möchten aus unserer Erfahrung erläutern, was es strukturell braucht, um die Schlüssel fürs Königreich in Userhände zu legen. Welche Konsequenzen ergeben sich daraus und wie erklären wir sie den Benutzerinnen? Und natürlich, was sind die konkreten technischen Probleme und was sind unsere Lösungen. Wir haben einige der freien Möglichkeiten zur Mailboxverschlüsselung evaluiert. Selber benutzen wir mail_crypt von Dovecot, sowie eine selbst entwickelte Lösung zur Schlüsselverwaltung -- selbstverständlich alles freie Software.\n\nUnser Fazit ist, Daten von Dritten gehören nicht Adminzugänglich auf die Platte! Alles andere ist Gier, Faulheit, oder eine gute Gelegenheit es besser zu machen.\n\nDatengestützte Dienstleistungen nutzen und die Souverenität über seine Daten behalten ist aktuell oftmals ein Widerspruch. Denn, die Anbieterin hat unbegrenzten und unbeaufsichtigten Zugriff auf alle unsere Daten. Dies ganz klar aus kommerziellen Interessen, aber oftmals auch einfach aus Bequemlichkeit und Nachlässigkeit.\n\nWir finden das moralisch und technisch falsch. 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Doch der Track Record der Schweiz ist alles andere als vorzeigbar.\n\nE-ID, verwässerter Datenschutz, ausbleibende Spionage-Debatte, 5G-Turbo, Netzsperren zeigen, dass die politische Schweiz oft ein seltsames, eigentümliches Insel-Verständnis hat, was Technologien angeht. Also: Wasser predigen, Wein trinken?\n\nDiese Keynote wirft ein Schlaglicht auf die wesentlichen Entscheidungen und zeigt auf, warum wir dringend eine ethischere Debatte rund um die Digitialisierung benötigen. Eine jedoch, welche die zivilgesellschaftlichen Anliegen auch wirklich aufnimmt.\n\nMit dem neuen «Digital Trust Label», einem Ethik-Zentrum in Genf und der Swiss Digital Initiative will die Schweiz die Welt dazu bewegen, ethische Prinzipien in Technologie zu verankern. 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Code ist objektiv. Maschinen entscheiden gerecht – Bullshit! Diskriminierung hat viele Gesichter. Vom rassistischen Seifenspender über Jobsuche-Algorithmen mit einem Faible für Diskriminierung bis hin zur dezenten Arm-Reich-Schere bei Bewerbungssoftware – es gibt eine ganze Palette von Beispielen für Coding-Fails, die in Diskriminierung resultieren. Was können wir daraus lernen?\n\nWenn die Aussage „Code is Law“ stimmt, sollten wir uns dringend einmal darüber unterhalten, wie gerecht eigentlich die Entscheidungen sind, die bereits heute softwarebasiert getroffen werden. Das beschränkt sich nicht nur auf offensichtliche Fragen, wie etwa nach welchen „objektiven“ Kriterien eine Software Richtern Empfehlungen für ein Strafmaß geben sollte. Unser ganzes Leben ist durchtränkt von Code – und darin verstecken sich viele kleine und große Annahmen darüber, wie die Welt ist und wie sie zu sein hat. Fehlende Sensibilität für die Lebensrealität anderer Menschen und auch mangelnde Diversität in der IT-Branche tragen dazu bei, dass bestimmte Perspektiven leider häufig übersehen werden. Das resultuert dann im Worst-Case-Szenario in intelektuellen \"Höchstleistungen\", wie einem rassistischen Seifenspender oder einer frauenfeindlichen Software zur Analyse von Bewerbungen. Und manchmal, da kosten solche Fehler sogar Menschenleben. Höchste Zeit, sich einmal über diese neue Form der versteckten Diskriminierung zu unterhalten. Und darüber zu sprechen, wie wir solche Fails in Zukunft verhindern können.\n\nTechnik ist neutral. Code ist objektiv. Maschinen entscheiden gerecht – Bullshit! Diskriminierung hat viele Gesichter. Vom rassistischen Seifenspender über Jobsuche-Algorithmen mit einem Faible für Diskriminierung bis hin zur dezenten Arm-Reich-Schere bei Bewerbungssoftware – es gibt eine ganze Palette von Beispielen für Coding-Fails, die in Diskriminierung resultieren. 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Mit Aino Alto, Victor Fleming, Richard Strauss, James Ensor, Leadbelly und vielen Anderen. 49 zeitgenössische Künstlerinnen, Maler, Ingenieure, Schauspieler und Mathematiker haben diese Werke remixt, neu bearbeitet, neu verwurstet, verknotet und in neuen Zusammenhängen ganz neu verpackt. In der 90minütigen Show werden Ausschnitte dieser Bearbeitungen vorgestellt. Moderiert und ausgegraben vom sagenumwobenen Robert Ripley, den wir zu diesem Zweck selbst wieder reanimieren mussten. Believe it or not! Die Show und Ausstellung geht anschliessend auf Welt Tournee.\n\nEine 90minütige Show mit 49 Werken von 49 Urheberinnen die 1949 gestorben sind. Mit Aino Alto, Victor Fleming, Richard Strauss, James Ensor, Leadbelly und vielen Anderen. 49 zeitgenössische Künstlerinnen, Maler, Ingenieure, Schauspieler und Mathematiker haben diese Werke remixt, neu bearbeitet, neu verwurstet, verknotet und in neuen Zusammenhängen ganz neu verpackt. 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Der mediale Wandel führt durch Digitalisierung, Differenzierung, Komplexitätssteigerung und Omnipräsenz zu einer Neufiguration der Kommunikations- und Informationsprozesse. Die Akteure der digitalen Kommunikation werden heterogener und wir finden im Internet auch öffentliche, einseitig interessensgeleitete Kommunikation. Bei den kommunikativen Praktiken zeigt sich dann, dass mehr Raum für Informationen jeglicher Art ist. Auch deswegen halten sich Mythen und Fake-News selbst im Informationszeitalter des Internets, obwohl evidenzbasierte, wissenschaftliche Informationen und Fachartikel sowie qualitative journalistische Debunkingbeiträge hier potentiell leicht zugänglich sind. Im Alltag haben die Menschen jedoch wenig Zeit, kognitive Ressourcen und/oder Motivation komplexe Themen wie wissenschaftliche oder medizinische Erkenntnisse zu verstehen. Deshalb kommt es häufig zu fehlerhaftem Wissen. Diese Fake-News, Mythen, Missverständnisse sind dann relativ stabil im Kopf der Menschen verankert und schwer zu beseitigen. Es benötigt mitunter spezielle Debunking-/Entlarvungsstrategien einmal verankerte Mythen zu korrigieren. Normativ wünschenswert ist dabei, nicht erst seit einer weltweiten Fake-News-Debatte, Falsch-Nachrichten und Mythen effektiv bekämpfen zu können, welche bspw. vom Weltwirtschaftsforum als eine der Hauptbedrohungen für unsere Gesellschaft eingestuft wurden. Geplant ist es im Vortrag Strategien, wie online-verbreitete Fake-News effektiv widerlegt werden können, aus der psychologischen und kommunikationswissenschaftlichen Forschung zu identifizieren. Dabei werden aktuelle Studien sowie praktische Beispiele aufgezeigt und diskutiert.\n\nDie Entwicklung evidenzbasierter Empfehlungen, wie Fake-News und Mythen angemessen in der Online-Kommunikation entlarvt werden können (Debunking) und der Glaube an diese minimiert werden kann, ist nicht nur für jede/n Einzelne/n wichtig, sondern für die gesamte Gesellschaft. Der mediale Wandel führt durch Digitalisierung, Differenzierung, Komplexitätssteigerung und Omnipräsenz zu einer Neufiguration der Kommunikations- und Informationsprozesse. Die Akteure der digitalen Kommunikation werden heterogener und wir finden im Internet auch öffentliche, einseitig interessensgeleitete Kommunikation. Bei den kommunikativen Praktiken zeigt sich dann, dass mehr Raum für Informationen jeglicher Art ist. Auch deswegen halten sich Mythen und Fake-News selbst im Informationszeitalter des Internets, obwohl evidenzbasierte, wissenschaftliche Informationen und Fachartikel sowie qualitative journalistische Debunkingbeiträge hier potentiell leicht zugänglich sind. Im Alltag haben die Menschen jedoch wenig Zeit, kognitive Ressourcen und/oder Motivation komplexe Themen wie wissenschaftliche oder medizinische Erkenntnisse zu verstehen. Deshalb kommt es häufig zu fehlerhaftem Wissen. Diese Fake-News, Mythen, Missverständnisse sind dann relativ stabil im Kopf der Menschen verankert und schwer zu beseitigen. Es benötigt mitunter spezielle Debunking-/Entlarvungsstrategien einmal verankerte Mythen zu korrigieren. Normativ wünschenswert ist dabei, nicht erst seit einer weltweiten Fake-News-Debatte, Falsch-Nachrichten und Mythen effektiv bekämpfen zu können, welche bspw. vom Weltwirtschaftsforum als eine der Hauptbedrohungen für unsere Gesellschaft eingestuft wurden. Geplant ist es im Vortrag Strategien, wie online-verbreitete Fake-News effektiv widerlegt werden können, aus der psychologischen und kommunikationswissenschaftlichen Forschung zu identifizieren. 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Strategiepapiere, Businesspläne und Expert_innen-Berichte verweisen auf technische oder ökonomische Aspekte der digitalen Welt. Welche Digitalisierungs-Themen bewegen aber Herr und Frau Schweizer? Wo wollen sie sich aktiv einbringen? Das Wissen darum ist eine zentrale Voraussetzung für eine gemeinsame und nachhaltige Gestaltung der Digitalisierung, welche den Menschen in den Mittelpunkt stellt.\n\nAnhand der Resultate des DigitalBarometers 2019 soll die Session diese Fragen beantworten und durch Frage und Feedback Runde Inputs generieren für die nächste Ausgabe im 2020.\n\nDie digitale Transformation bewegt die Welt. Strategiepapiere, Businesspläne und Expert_innen-Berichte verweisen auf technische oder ökonomische Aspekte der digitalen Welt. Welche Digitalisierungs-Themen bewegen aber Herr und Frau Schweizer? Wo wollen sie sich aktiv einbringen? 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Doch außer der Gründung von \"Cybersecurity\"-Behörden fällt der Politik nicht viel ein. Dabei kann Freie Software die Lösung für viele drängende Sicherheitsprobleme sein. Wir schauen uns Vor- und Nachteile an und beleuchten anhand konkreter Beispiele, warum Sicherheit und Offenheit kein Widerspruch ist.\n\nTrojaner legen Krankenhäuser lahm und wegen Sicherheitsbedenken bei Huawei kommt der 5G-Ausbau weltweit ins Stocken. Mit der IT-Sicherheit ist einiges im Argen, was auch die inflationär entstehenden \"Cybersecurity\"-Behörden und -Zentren beweisen. Doch erst seit Kurzem wird die Wichtigkeit Freier- und Open-Source-Software für Sicherheit auch außerhalb der engsten IT-Szene bekannt.\n\nFreie Software ist eine wichtige Komponente von IT-Sicherheit. Allerdings lehrt die Erfahrung, dass nicht allein die Lizenz kritische Programmierfehler und Designschwächen behebt. Max Mehl zeigt deswegen in diesem Vortrag, wie und in welcher Form Freie Software für ein Plus an Sicherheit sorgen kann und warum es so wichtig ist, das so schnell wie möglich auch EntscheidungsträgerInnen begreiflich zu machen.\n\nDoch wo Licht ist, ist auch Schatten. Der Vortrag geht daher ebenfalls auf potenzielle Nachteile und Abwägungsfälle sowie auf typische Gegenargumente ein.\n\nIT-Sicherheit ist eines der wichtigsten globalen Themen der letzten Jahre. Doch außer der Gründung von \"Cybersecurity\"-Behörden fällt der Politik nicht viel ein. Dabei kann Freie Software die Lösung für viele drängende Sicherheitsprobleme sein. Wir schauen uns Vor- und Nachteile an und beleuchten anhand konkreter Beispiele, warum Sicherheit und Offenheit kein Widerspruch ist.\n\nTrojaner legen Krankenhäuser lahm und wegen Sicherheitsbedenken bei Huawei kommt der 5G-Ausbau weltweit ins Stocken. Mit der IT-Sicherheit ist einiges im Argen, was auch die inflationär entstehenden \"Cybersecurity\"-Behörden und -Zentren beweisen. Doch erst seit Kurzem wird die Wichtigkeit Freier- und Open-Source-Software für Sicherheit auch außerhalb der engsten IT-Szene bekannt.\n\nFreie Software ist eine wichtige Komponente von IT-Sicherheit. Allerdings lehrt die Erfahrung, dass nicht allein die Lizenz kritische Programmierfehler und Designschwächen behebt. Max Mehl zeigt deswegen in diesem Vortrag, wie und in welcher Form Freie Software für ein Plus an Sicherheit sorgen kann und warum es so wichtig ist, das so schnell wie möglich auch EntscheidungsträgerInnen begreiflich zu machen.\n\nDoch wo Licht ist, ist auch Schatten. Der Vortrag geht daher ebenfalls auf potenzielle Nachteile und Abwägungsfälle sowie auf typische Gegenargumente ein.","original_language":"deu","persons":["Max Mehl"],"tags":["dgwk2020","21","2020","Netzwerke, Security, Hard- \u0026 Software"],"view_count":161,"promoted":false,"date":"2020-02-22T15:00:00.000+01:00","release_date":"2020-04-06T00:00:00.000+02:00","updated_at":"2026-01-06T21:00:25.514+01:00","length":3623,"duration":3623,"thumb_url":"https://static.media.ccc.de/media/conferences/dgwk/2020/21-hd.jpg","poster_url":"https://static.media.ccc.de/media/conferences/dgwk/2020/21-hd_preview.jpg","timeline_url":"https://static.media.ccc.de/media/conferences/dgwk/2020/21-hd.timeline.jpg","thumbnails_url":"https://static.media.ccc.de/media/conferences/dgwk/2020/21-hd.thumbnails.vtt","frontend_link":"https://media.ccc.de/v/keine_it-sicherheit_ohne_freie_software","url":"https://api.media.ccc.de/public/events/387cd279-2096-4668-a9c6-26966b181eab","conference_title":"Winterkongress 2020","conference_url":"https://api.media.ccc.de/public/conferences/dgwk2020","related":[]},{"guid":"1a8e5b6e-0851-4150-81b7-ef96abf10b6d","title":"Eine Vision für eine digitale globale Demokratie","subtitle":null,"slug":"eine_vision_fur_eine_digitale_globale_demokratie","link":"https://files.chvoc.ch/dgwk20/","description":"Heutzutage ist alles globalisiert und digitalisiert – mit Ausnahme der Demokratie. 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Das Ergebnis einer globalen Abstimmung gemäss dem Prinzip «Jeder-Mensch-eine-Stimme» würde in Zahlen zeigen, wie viele von uns rund 8 Milliarden Menschen einen Vorschlag unterstützen oder ablehnen. In diesem Vortrag werde ich eine denkbare und umsetzbare Lösung zu diesen Themen präsentieren.\n\nDies mag für einige nach Utopie klingen - und für andere nach Dystopie. Ich werde deshalb auch die Herausforderungen unseres Projekts, z.B. «Erreichen wir wirklich etwas oder ist es sowieso egal?», und dessen Risiken, z.B. «Wie steht es um das Abstimmungsgeheimnis?» oder «Wie verhindern wir, dass uns Bots überstimmen?», den Möglichkeiten gegenüberstellen, z.B. “Wie kann eine Regierung noch sagen, “Wenn wir dieses Gesetz verabschieden, wird wir unser Land im Vergleich zu unseren Nachbarn einen nicht verkraftbaren Nachteil haben.”, wenn eine Mehrheit der Bevölkerung in ihrem Land und ebensolche Mehrheiten in den Nachbarländern diese Gesetzesmassnahme befürworten?” oder “Wie erfolgreich wird ein Vorschlag zum Klimaschutz sein, wenn nicht nur Zehntausende für ihn auf die Strasse gehen, sondern wenn er von den Menschen mit 3:1 unterstützt wird ... aber mit 3 Milliarden : 1 Milliarde Menschen?”.\n\nZusammenfassend soll der Vortrag eine Vision veranschaulichen und deren Potenzial aufzeigen, aber auch den Grundstein legen für eine ernste und ehrliche Diskussion darüber, ob und wie wir demokratisch bestimmen können, globale Probleme gemeinsam global zu lösen.\n\nHeutzutage ist alles globalisiert und digitalisiert – mit Ausnahme der Demokratie. 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Der Workshop dreht sich um die Frage, wie in der Schweiz (und in Europa) digitale Selbstbestimmung auf individueller und kollektiver Ebene in Übereinklang mit den freiheitlichen Grundwerten gelingen kann. In einer ca. 20' langen Einleitung werden die Prinzipien der digitalen Selbstbestimmung, das Konzept eines vertrauenswürdigen Datenraumes (in der Schweiz und Europa) sowie ein oder zwei anschauliche Use Cases präsentiert und zur Diskussion gestellt. Anschliessend 45' moderierte Diskussion mit abschliessendem Fazit und Zusammenfassung.\n\nDie Schweiz und Europa ist durch zwei Modelle der Digitalisierung herausgefordert, welche den freiheitlichen und demokratischen Grundwerten widersprechen: die globalen Internetplattformen (\"GAFA\") und der chinesische Weg. Der Workshop dreht sich um die Frage, wie in der Schweiz (und in Europa) digitale Selbstbestimmung auf individueller und kollektiver Ebene in Übereinklang mit den freiheitlichen Grundwerten gelingen kann. 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Es wurden zahlreiche Einsichtsgesuche an den NDB gestellt. Die Geschäftsprüfungsdeledation (GPDel) des National- und Ständerates ist der Sache nachgegangen und wird die gewonnenen Erkenntnisse in ihrem nächsten Bericht publizieren. Die bekannt gewordenen Fälle zeigen klar, dass der NDB die gesetztlich vorgegebenen Schranken nicht eingehalten und insbesondere das Gebot verletzt hat, keine Informationen über die politische Betätigung und über die Ausübung der Meinungs-, Versammlungs- oder Vereinigungsfreiheit in der Schweiz zu bearbeiten. Wie ist diese Datensammlerei zu bewerten? In wie weit stehen politische Organisationen und Bewegungen heute im Visier der Staatsschützer?\n\nIn jüngster Zeit musste eine Reihe von politischen Organisationen, Politikerinnen und Politikern feststellen, dass ihre Namen beim Nachrichtendienst (NDB) verzeichnet sind. Es wurden zahlreiche Einsichtsgesuche an den NDB gestellt. 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Und nach einem Jahr stellt der Hersteller den Server ab. Oder er lässt dich mit Updates im Stich. Das Gerät ist bricked. Darf der Hersteller das?\n\nDas Referat geht auf Fragen rund um netzwerkgebundene Consumer-Geräte ein (Smart Phones, Smart Cars, Smart Home, etc.). Dabei werfen wir vor allem auch einen Blick auf das Recht zu allgemeinen Geschäftsbedingungen in der Schweiz.\n\nDu kaufst ein Gerät mit Netzanbindung. Und nach einem Jahr stellt der Hersteller den Server ab. Oder er lässt dich mit Updates im Stich. Das Gerät ist bricked. Darf der Hersteller das?\n\nDas Referat geht auf Fragen rund um netzwerkgebundene Consumer-Geräte ein (Smart Phones, Smart Cars, Smart Home, etc.). 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Statistische Sprachmodelle waren einst trockenste Materie. Jetzt haben sie sich dank Big Data, spezialisierter Hardware und genialer Algorithmen zu einem Lieblingsthema der Feuilletons gemausert.\n\nDie verblüffendsten Erfolge sind im englischen Sprachraum zu verzeichnen. Doch das Rad der Forschung dreht sich so schnell, dass es nur Monate dauern dürfte, bis sie die deutsche Sprache erreicht haben. Und dann? Werden unsere Demokratien geflutet durch Gigabytes von Fake News und fingierten Nutzerkommentaren?\n\nIn diesem Workshop werfen wir einen Blick unter die Haube dieser Maschinen. Wir versuchen nachzuvollziehen, wie sie technisch möglich geworden sind und wo ihre Grenzen liegen. Noch lassen sich die Schreiberlinge mit ihren eigenen Waffen schlagen – denn auch sie hinterlassen ihre linguistischen Spuren...\n\nSie heissen Grover, Bert oder GPT-2 – und können Texte produzieren, die auf den ersten Blick nicht als maschinelle zu erkennen sind. Statistische Sprachmodelle waren einst trockenste Materie. Jetzt haben sie sich dank Big Data, spezialisierter Hardware und genialer Algorithmen zu einem Lieblingsthema der Feuilletons gemausert.\n\nDie verblüffendsten Erfolge sind im englischen Sprachraum zu verzeichnen. Doch das Rad der Forschung dreht sich so schnell, dass es nur Monate dauern dürfte, bis sie die deutsche Sprache erreicht haben. Und dann? Werden unsere Demokratien geflutet durch Gigabytes von Fake News und fingierten Nutzerkommentaren?\n\nIn diesem Workshop werfen wir einen Blick unter die Haube dieser Maschinen. Wir versuchen nachzuvollziehen, wie sie technisch möglich geworden sind und wo ihre Grenzen liegen. 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Viele wollen mit E-Voting schnellstmöglich vorwärtsmachen und verlassen sich jetzt auf eine neue Post/Scytl-Lösung. Von Gesetzes wegen tragen aber die Kanton die alleinige Verantwortung für die sichere Durchführung von Wahlen und Abstimmungen und könne sie weder an Lieferanten oder Bundeskanzlei delegieren. Bei vielen Bürgern ist immer noch die Meinung verbreitet, E-Voting könne sicher sein, doch das Vertrauen darin sinkt forwährend. Bei der laufenden Initiative für ein E-Voting-Moratorium kommen gleichzeitig immer neue Unterstützer hinzu, doch es fehlen immer noch zehntausende Unterschriften. Dieser Vortrag soll einige Grundlagen zu E-Voting vermitteln und die aktuelle technische und politische Lage aufzeigen.\n\nBundesrat, Kantonsregierungen und Verwaltungen haben aus den Vorkommnissen rund ums E-Voting im 2019 nicht die richtigen Schlüsse gezogen. Viele wollen mit E-Voting schnellstmöglich vorwärtsmachen und verlassen sich jetzt auf eine neue Post/Scytl-Lösung. Von Gesetzes wegen tragen aber die Kanton die alleinige Verantwortung für die sichere Durchführung von Wahlen und Abstimmungen und könne sie weder an Lieferanten oder Bundeskanzlei delegieren. Bei vielen Bürgern ist immer noch die Meinung verbreitet, E-Voting könne sicher sein, doch das Vertrauen darin sinkt forwährend. Bei der laufenden Initiative für ein E-Voting-Moratorium kommen gleichzeitig immer neue Unterstützer hinzu, doch es fehlen immer noch zehntausende Unterschriften. 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If each individual is to keep its individuality and autonomy in its daily choices, it must be protected and given effective tools to defend its own autonomy.\n\nRecognizing that human life has been digitally extended must question ourselves on what makes us human today. Should personal data be considered as component of the person, rather than objects that can be owned by whoever collects that data? Should our digital integrity be protected?\n\nIf each human person already has a right to physical and mental integrity (Swiss Constitution article 10 al.2), shouldn't it have a right to digital integrity?\n\nThis talk will introduce this new legal concept, its possible implications for data protection and how this concept could be introduced in the current legal framework.\n\nEvery human evolves today in multi-dimensional physical and digital environment. If each individual is to keep its individuality and autonomy in its daily choices, it must be protected and given effective tools to defend its own autonomy.\n\nRecognizing that human life has been digitally extended must question ourselves on what makes us human today. Should personal data be considered as component of the person, rather than objects that can be owned by whoever collects that data? 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Sie geht mit dem Versprechen einher, vieles einfacher und zugänglicher zu machen. So auch die Demokratie. Digitale Möglichkeiten eröffnen neue Wege, um demokratische Prozesse zu erneuern, zu verbessern und die demokratische Teilhabe zu stärken. Zu den Optionen zählen beispielsweise Plattformen für die Lancierung und Verwaltung partizipativer Verfahren, digitale Tools für das Sammeln von Unterschriften oder leicht zugängliche Informationsangebote. In der Theorie zählt auch die elektronische Stimmabgabe dazu. Nicht alle dieser Innovationen vermögen sich aber durchzusetzen. Viele scheitern noch vor ihrer Einführung: Sie sind anfällig für Sicherheitslücken oder ihre Entwicklung erweist sich als zu teuer. Bisweilen sind die Plattformen auch schlicht zu kompliziert konzipiert – oder Online-Communities werden zu Multiplikatoren extremistischer Ansichten. Erfolgs- und Misserfolgsfaktoren von Instrumenten der digitalen Demokratie sind vielfältig. Der Aspekt des Vertrauens der Nutzenden und der demokratischen Gemeinschaft als Ganze nimmt aber eine wichtige Rolle ein. Demokratie lebt vom Vertrauen in die Institutionen, ihre Organisation und die internen wie externen Kontrollmechanismen, die etwa dann zum Tragen kommen, wenn knappe Wahlausgänge – die Schweiz erlebte sie jüngst z.B. in den Kantonen Freiburg und Tessin – resultieren. Mangelndes Vertrauen in die Absichten der politischen Akteure und die Effizienz des politischen Systems wiederum ist vielerorts ein plausibler Erklärungsansatz für Stimm- bzw. Wahlabstinenz und ProtestwählerInnentum. Aber auch im Bereich der digitalen Demokratie ist Vertrauen eine wichtige Kategorie. So spielt es etwa auch in der laufenden Debatte um die E-ID eine Rolle. Unter den ethischen Fragen rund um die Digitalisierung ist jene nach Bedeutung und Implikationen von Vertrauen derzeit eine der brennendsten. Dabei gilt es, Vertrauen als eine zukunftsorientierte und kooperative Beziehung zu verstehen, die – auch zwischen abstrakten Beteiligten – auf geteilten Weltanschauungen und guten Absichten beruht. Im Rahmen des vorgeschlagenen Beitrags zum Winterkongress der digitalen Gesellschaft wird “ethix - Lab für Innovationsethik” anhand der Auseinandersetzung mit drei ausgewählten Instrumenten der digitalen Demokratie (Civic Tech-Plattformen, E-Voting, digitale Informationsvermittlung) zur Diskussion stellen, wie Vertrauen inhaltlich gefasst werden kann und weshalb es für die digitale Demokratie zentral ist. Auch wollen wir der Frage nachgehen, wie Vertrauen von Beginn an Beachtung geschenkt und wie es mit Blick auf den Einsatz digitaler Technologien und Instrumente operationalisiert werden könnte.\n\nDie Digitalisierung hat mittlerweile in beinahe sämtliche Bereiche unseres Lebens Einzug gehalten. Sie geht mit dem Versprechen einher, vieles einfacher und zugänglicher zu machen. 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Das «Wo» in Kombination mit dem «Wann» ist für Strafverfolger besonders interessant: Damit lassen sich Verdachte erhärten oder ausräumen, es lassen sich Bewegungsprofile bilden und weitere Ermittlungen erst ermöglichen. Gleichzeitig bedeutet natürlich schon nur die Speicherung dieser Daten ein grundlegender Eingriff in unsere Privatsphäre.\n\nDas sagt auch das Bundesgericht, das aber weiterhin an der Speicherung der Daten festhalten will (BGer 1C_598/2016 vom 2. März 2018). Dank dem Urteil ist es nun aber wenigstens möglich, Einblick in seine Vorratsdaten zu erhalten. Timo Grossenbacher (SRF) hat im Zuge einer Recherche Einblick in mehrere Vorratsdatensammlungen erhalten und diese ausgewertet. In seinem Vortrag zeigt er, wie er dabei vorgegangen ist, welche Schlüsse man aus den Daten ziehen kann, wo Vorsicht geboten ist und welche Fragen offen bleiben.\n\nSechs Monate – so lange zurück müssen Schweizer Mobilfunkprovider Daten über unser Kommunikationsverhalten speichern.\nDiese sogenannten Rand- oder Metadaten verraten nicht wenig über unser Leben: Mit wem wir wie lange und wie oft telefoniert oder gesimst haben – und wo wir wann waren. Das «Wo» in Kombination mit dem «Wann» ist für Strafverfolger besonders interessant: Damit lassen sich Verdachte erhärten oder ausräumen, es lassen sich Bewegungsprofile bilden und weitere Ermittlungen erst ermöglichen. Gleichzeitig bedeutet natürlich schon nur die Speicherung dieser Daten ein grundlegender Eingriff in unsere Privatsphäre.\n\nDas sagt auch das Bundesgericht, das aber weiterhin an der Speicherung der Daten festhalten will (BGer 1C_598/2016 vom 2. März 2018). 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Dennoch ist die Situation in der Schweiz unbefriedigend und Nutzer mit einer Behinderung stossen immer wieder auf Barrieren in der digitalen Welt.\n\nDieser Vortrag soll einen Überblick über die derzeitige Situation in der Schweiz geben und mithilfe einer Live-Demonstration einige typische Barrieren aufzeigen. Danach sollen Anknüpfungspunkte aufgezeigt werden, wie wir die aktuelle Situation verändern und für mehr Inklusion sorgen können. Dabei sollen unter anderem folgende Fragen beantwortet werden: Wie sieht die rechtliche Situation in der Schweiz aus? Wie sehen klassische Barrieren aus, welche ein Nutzer mit einer Sehbehinderung antrifft? Wo können wir ansetzen, um diese Barrieren zu vermeiden?\n\nSeit Einführung der Web Content Accessibility Guidelines (WCAG) und des ARIA-Standards ist das Bewusstsein für Barrierefreiheit bei der Entwicklung von Software deutlich gestiegen und es ist wesentlich einfacher geworden, barrierefrei zu entwickeln. 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Überwachung, Pre-Crime, Gefährder …","subtitle":null,"slug":"neue_antiterror-gesetze_schweiz_uberwachung_pre-crime_gefahrder","link":"https://files.chvoc.ch/dgwk20/","description":"Zwei neue Antiterror-Gesetze werden zurzeit im Parlament behandelt: Das Polizeigesetz gegen «Gefährder» (PMT) und die Vorlage «Terrorismus und organisierte Kriminalität». Die vom Bundesrat präsentierten Entwürfe greifen tief in den präventiven Bereich ein, um potentielle Gefahren möglichst früh abzuwehren. Möglich ist das nur dank Überwachung und Prognosen über die zukünftige Gefährlichkeit von sog. «Gefährdern». Amnesty International und die NGO-Plattform Menschenrechte kritisieren die Gesetze als grund- und menschenrechtswidrig.\n\nEine Einführung und Kritik der Antiterror-Gesetze aus menschenrechtlicher Sicht von Patrick Walder, Amnesty International.\n\nZwei neue Antiterror-Gesetze werden zurzeit im Parlament behandelt: Das Polizeigesetz gegen «Gefährder» (PMT) und die Vorlage «Terrorismus und organisierte Kriminalität». Die vom Bundesrat präsentierten Entwürfe greifen tief in den präventiven Bereich ein, um potentielle Gefahren möglichst früh abzuwehren. Möglich ist das nur dank Überwachung und Prognosen über die zukünftige Gefährlichkeit von sog. «Gefährdern». 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Begleitend - und oft entscheidend für den Erfolg - findet in allen Bereichen eine immer extensivere Datensammlung statt. Viele der interessantesten Anwendungen, welche uns als Einzelnen indirekt oder direkt betreffen, beinhalten auch die Sammlung und Verarbeitung personenbezogener Daten, vor allem von Mikrodaten (nicht-aggregierter Information).\n\nSeit den ersten Datenschutzskandalen in den 90er Jahren weiss auch der Gesetzgeber, dass das Entfernen oder Pseudoanonymisieren direkt identifizierender Attribute wie Namen, Adressen und AHV Nummern in der Regel nicht ausreicht, um Datenschutzverletzungen zu verhindern. Das Kernkonzept der Datenanonymisierung besteht darin, Daten so zu transformieren, dass Re-Identifizierungsrisiken von Personen verringert werden, wobei die Verringerung der Risiken gegen eine Verringerung des Datennutzens abgewogen wird (de-fakto Anonymität). Dies ist eine komplexe Aufgabe welche die Anwendung und Entwicklung komplexer Methoden benötigt. Es sind formalere Ansätze erforderlich, bei denen mathematische und statistische Modelle zur Quantifizierung der Risiken und der Auswirkungen der Anonymisierung auf die Datennutzung verwendet werden. Darüber hinaus müssen komplexe Algorithmen eingesetzt werden, um einerseits das Risiko zu senken und andererseits die Datenqualität und das Analysepotential und die Forschungsfragen nicht zu einzuschränken.\n\nMöglichkeiten und Grenzen von Anonymisierung als auch Techniken der Risikoschätzung und Anonymisierung von Mikrodaten (nicht-aggregierte Daten) werden überblicksmässig und allgemein verständlich vorgestellt. Nicht Bestandteil oder nur sehr kleiner Anteil des Vortrages sind Methoden zur Geheimhaltung aggregierter Daten und Pseudoanonymisierung.\n\nEin wesentlicher Bestandteil moderner Anwendungen in der Welt der digitalen Transformation ist die Analyse von Daten und die Anwendung moderner Machine- und Deep-Learning-Methoden. 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In der Schweiz fehlt es an niederschwelligen Finanzierungen für Civic Tech Projekte. Der Prototype Fund Schweiz füllt diese Finanzierungslücke: er fördert digitale Lösungsansätze im Bereich der demokratischen Mitwirkung. Der Prototype Fund unterstützt die Entwicklung von der Projektskizze hin zum Prototypen mit open source Code. Die Projektideen werden mit bis zu 100’000 CHF pro Projektidee und bedarfsorientierten Coaching Massnahmen unterstützt. Wir werden dem Schweizer Publikum in diesem Vortrag zum ersten Mal das Konzept des Prototype Fund vorstellen. Zudem werden wir in der Präsentation auf die Herausforderungen von Civic Tech in der Schweiz eingehen und aufzeigen, wie der Prototype Fund Finanzierungslücken in der Schweizer Civic Tech Landschaft füllen möchte. Schliesslich beleuchten wir die bisherigen Erfahrungen mit Prototyping Programmen im Public Interest Tech Bereich in Deutschland, insbesondere jene der Open Knowledge Foundation. Der Prototype Fund in der Schweiz ist ein eigenständiges Projekt, aber wir sind im engen Austausch mit dem Prototype Fund Deutschland. Der Prototype Fund wird dreimal eine jährliche Förderungsrunde durchführen. Die Bewerbungsphase für die erste Förderungsrunde dauert von Mitte März bis Mitte Mai 2020. Die Prototypen-Phase startet Anfang September 2020 und endet Anfang März 2021. Der Prototype Fund wird vom Verein opendata.ch geleitet und von der Mercator Stiftung Schweiz unterstützt.\n\nDieser Vortrag stellt den neuen Prototype Fund Schweiz vor. In der Schweiz fehlt es an niederschwelligen Finanzierungen für Civic Tech Projekte. Der Prototype Fund Schweiz füllt diese Finanzierungslücke: er fördert digitale Lösungsansätze im Bereich der demokratischen Mitwirkung. Der Prototype Fund unterstützt die Entwicklung von der Projektskizze hin zum Prototypen mit open source Code. 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Nach der Abstimmung im EU-Parlament ist vor der Abstimmung. Was läuft gerade auf internationaler Ebene, welche weiteren Vorhaben sind digitalpolitisch relevant und bedrohen die Freiheitsrechte. Ein Blick auf den aktuellen Stand im Stakeholder-Dialog des EU-Urheberrechts, die Trilogverhandlungen von TERREG. Was steckt in den geplanten ePrivacy-, eCommerce oder eEvidence-Richtlinien des EU-Parlaments?\n\nDas Internet kennt keine Grenzen. Nach der Abstimmung im EU-Parlament ist vor der Abstimmung. Was läuft gerade auf internationaler Ebene, welche weiteren Vorhaben sind digitalpolitisch relevant und bedrohen die Freiheitsrechte. Ein Blick auf den aktuellen Stand im Stakeholder-Dialog des EU-Urheberrechts, die Trilogverhandlungen von TERREG. 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